Equita-Analyst Gianmarco
Bonacina bestätigt für bwin die Anlageempfehlung "Kaufen", hebt aber das Kursziel von 44 auf 51 Euro
an. "Aus Branchensicht ist es sowohl ein offensiver als auch ein defensiver Schritt. In Europa
verlieren bwin und PartyGaming im Poker Marktanteile, etwa an Pokerstars und Fulltilt. Eine Fusion bietet
daher Schutz. Mit Blick auf die USA ist der Zusammenschluss aber offensiv. Sie wollen den Markt
attackieren und sind gemeinsam in einer besseren Position", sagt Bonacina, laut Bloomberg.
Barclays-Analyst Ed Birkin bestätigt für bwin sowohl die Anlageempfehlung mit "Übergewichten", wie auch
das Kursziel mit 46 Euro.
UniCredit-Analystin Katharina Kastenberger bestätigt für bwin die
Anlageempfehlung "Kaufen", hebt aber das Kursziel von 45 auf 52 Euro an.
Alfred Reisenberger,
Chefanalyst von CA Cheuvreux Österreich, bewertet den Zusammenschluss in einer ersten Reaktion als
"grundsätzlich positiv". "Es entsteht immerhin der europaweit größte börsenotierte
Internetsportwettenanbieter. Die zwei Unternehmen ergänzen sich zudem perfekt", sagte Reisenberger auf
APA-Anfrage. bwin sei im Sportwettenbereich stark und PartyGaming eher in den Sparten Casino und Poker.
Die große Frage stelle sich aber, wie das neue Unternehmen bewertet wird, ergänzte der Experte.